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Entertainment for the braindead, Limes, Köln, 14.02.2009

Februar 20th, 2009 · Konzerte Twittern!

Damit ich den Bericht nicht noch weiter vor mir herschiebe, hier nun endlich der Rückblick. Entertainment for the braindead im Limes in Köln. Zombiehafter Name, jedoch versteckt sich dahinter die sehr lebendige, engelsgleiche Julia Kotowski, ebenso aus Köln. Lo-Fi Singer/Songwriterin mit allerlei Ideen und einer wunderschönen Stimme.

Foto von Stefan Schmidt

Foto von Stefan Schmidt

Da an dem Tag Valentinstag war1 und man unter anderem die Wahl hatte zwischen ihr und Mia im Palladium, schien die Wahl klar. Nur wenige Menschen folgten uns an der Keupstraße nach links – vielleicht auch besser so. Wenige hundert Meter später fanden Gesa und ich uns in einer urigen St. Pauli Kneipe vor. Mit Astra, Punkrock und noch nicht versiffter Theke. Sehr schön! Kein Eintritt? Nanu? Wie wir später erfuhren sollte ein Klingelbeutel für freiwillige Spenden herumgehen, nur bekamen wir davon nichts mit. Wer weiß. Ein paar Getränke bestellt und gewartet, bis sich der Laden langsam füllte. Stefan kam noch hinzu und so machten wir es uns anfangs auf der Couch gemütlich. Die Kneipe füllte sich dann auch mehr und mehr mit Leuten und circa 21.30 Uhr fing Julia vor geschätzt 40 aufmerksamen Zuschauern an zu spielen. Ausgestattet mit vielerlei Instrumenten und einem Glücksschwein begann sie ihr bedächtiges, ruhiges, zartes Set.

Wer ihre Lieder nicht kennt, dem sei z.B. ihre Labelseite bei ahhh-records zu empfehlen, hier kann der geneigte Hörer das Album “Hydrophobia” kostenlos herunterladen. Genug der Werbung.

Wie kann man den Auftritt beschreiben? Bedächtig, ruhig und bestimmt. Ihre warme, durchdringende Stimme kommt genau am richtigen Platz an. Oft verwendete sie geloopte Melodien, um so ein Lied Stück für Stück aufzubauen, immer getragen von ihrem Gesang. Ob sie nun auf den Korpus der Gitarre2 klopfte oder ein Stück Papier anriss – eben genau aus diesen Tönen entsteht ihre Einzigartigkeit. Zudem spielte sie mit den unterschiedlichsten Instrumenten: ein Xylophon, ein Mini-Keyboard oder einer Mini-Gitarre.

Besonders charmant fand ich die knarzende Tür zur Toilette. Man traute sich fast gar nicht das Klo aufzusuchen, nur um die Atmosphäre nicht zu zerstören. Aber oft passte das Knarzen einfach dazu. Als käme es im richtigen Moment vom Band. Da der Auftritt im Limes der letzte auf ihrer Tour war, verloste sie auch dieses und letztes Mal eine selbstgemachte CD. Dazu musste man nur seinen Namen auf einen kleinen Zettel schreiben, diesen in eine Box stecken, weiterreichen und hoffen. Gut, die CD hat jemand anders gewonnen, die Idee gehört gelobt. So verging der Abend mit einem ganz besonderem Mix aus Charme der Kneipe, der Künstlerin und ihrer Musik.

Was gefehlt hat, war ein Schlusspunkt. Vielleicht war der Auftritt zu lang, wobei 1 1/2h für ein Konzert an sich ja nicht lang sind. Nur auf die Länge des Abends schienen mir die Lieder dann doch zu ähnlich, zu beliebig. Trafen mich nicht ganz. Schade. Vielleicht war der Auftritt auch zu gemütlich, die Leute zu entspannt. Vielleicht fehlte nur noch ein Kamin. Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass ich noch auf weitere Fotos von Stefan auf Flickr verweisen kann.

  1. nicht, dass das irgendetwas besonderes bedeuten würde, nur der Erwähnung halber []
  2. für die sie sogar extra ein Lied schrieb []

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Kurze Pause

Januar 18th, 2009 · Allgemein Twittern!

Wie auch schon im letzten Jahr: Lernen für Klausuren, allgemeiner Kram für die Fachhochschule und überhaupt. Deshalb eine kurze Pause hier. Ende Januar/Anfang Februar geht es dann weiter. Bis dahin!

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Neujahrsansprache

Januar 3rd, 2009 · Konzerte Twittern!

Nein, nicht erschrecken. Das hier wird keine Neujahrsansprache. Nur der kurze Hinweis auf das endlich mal ausführlich geschriebene About. Wer sich schon immer fragte, was das hier alles soll und wer dahintersteckt, kann gern klicken. Denen, die geklickt haben und allen anderen auch wünsche ich ein schönes (Konzert-) Jahr 2009.

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