Bayonets. Aus Großbritannien. Neuer Stern am Indiehimmel? Oder nur eine kleine Sternschnuppe? Lest und hört selbst, Sarah hat ein wunderbares Review geschrieben:
Bayonets – „Wishes & Wishes“
Vier junge Musiker aus England bringen ihr erstes Album auf den Markt – das an sich lässt kaum noch aufhorchen, bei der Flut an Veröffentlichungen, die stetig aus Richtung GB schwappt. Bei den Bayonets mit ihrem Debüt „Wishes & Wishes“ merkt man jedoch bereits nach den ersten Minuten, dass ihre Musik etwas Besonderes und so Großartiges ist, dass man sie einfach nicht auf dieser 08/15-Welle einiger britischer Newcomerbands mitschwimmen lassen will.
Würde einem nicht gesagt, dass es sich bei dieser Glanzleistung um ihr Erstlingswerk handelt, man würde es an keiner Stelle der Dreiviertelstunde Musik vermuten. Vergleiche mit den grandiosen Brand New kommen auf und das zu Recht. Nicht zuletzt wegen Songs wie „Trample City, J-heat + Snow Days“ und „Death Threats“. Ersteres fühlt sich an wie zwei Songs verbunden zu einem stimmigen Gesamtstück. Das zwar sehr puristisch inszenierte aber trotzdem unheimlich tiefgehende „Death Threats“ beweist, dass die Briten auch mit ruhigen Stücken absolut überzeugen können. Dieses Album bietet alles was das Brand New-ishe Herz begehrt: Hervorragende Gitarrenriffs in Kombination mit melodischen Parts und einer zwar nicht perfekten, doch gerade deshalb ausdrucksstarken Stimme, die sowohl laut als auch mit einem Hang zum Weinerlichen gut funktioniert.
Die blutjungen Briten (alle Vier kaum in den Zwanzigern), die ambitionierter kaum klingen könnten, schaffen es in nur acht Songs eine Bandbreite von Können und Vielfältigkeit aufzuzeigen, dass man sie selbst mit viel Anstrengung kaum in eine existierende Schublade zwängen könnte. Die Leidenschaft an der Musik schwingt in jedem einzelnen Ton mit und überzeugt so sehr, dass man am liebsten sofort alle seine Freunde anrufen möchte um zu sagen: Die müsst ihr euch unbedingt anhören!
Besser kann ein erstes Album kaum sein und es macht so viel Lust auf alles was dort an musikalischem Output noch kommen mag. Alle Daumen hoch und unbedingt hören, hören, hören. Und sehr wahrscheinlich lieben!
Links:
Wishes & Wishes @ Walnut Tree Records
Bayonets Myspace
Interview: Tom Beck von Walnut Tree Records


Tweets die Review: Bayonets – Wishes & Wishes erwähnt -- Topsy.com // Nov 20, 2009 at 14:24
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von benjamin mirtschin, City Light Thief erwähnt. City Light Thief sagte: Hype? Hype? Hype? Neues Review online: "Review: Bayonets – Wishes & Wishes" http://tinyurl.com/yjk58nx (via @onelasttweet) // <3 this Band [...]