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Jonah Matranga, Café Steinbruch, Duisburg, 18.07.2008

Juli 21st, 2008 · 4 Comments · Konzerte Twittern!

Nicht lukewarm, wie das Konzert von Jonah Matranga im Sonic Ballroom vor ein paar Monaten, sondern heartwarm gestaltete sich dieses Konzert im sehr angenehmen Café Steinbruch zu Duisburg. Eigentlich sollte dieses Konzert draußen stattfinden – das Wetter spielte leider sein Regenspiel und somit dachten sich wohl die Betreiber: stellen wir halt Stühle in den Konzertraum. Gesagt, getan und Platz genommen.

Als Vorband spielte die auf zwei Mann abgespeckte Version von Pull A Star Trip aus Paderborn/Mannheim. Kurz dachte ich: Na, das hört sich doch fast nach Thought that paint the sky an, dem war dann aber doch nicht so. Zaghafte Schreie trafen auf klare Gesangslinien und erinnerten kurz an Three Minute Poetry oder Dashboard Confessional. Und ein Haddaway-Cover fehlte auch nicht. Sehr sympathisch auch der Partnerlook, ob nun gewollt oder nicht. Leider fehlte unter anderem der Chellist, welcher bei den Konzerten von Berlin und Kiel später als Jonahs Begleitung auftrat. Den hätte dich doch gern gesehen. Und die komplette Band vielleicht bald noch einmal.

Nach einer Weile trat dann auch Jonah sehr gut gelaunt auf die Bühne, setzte sich an die Bühnenkante und fing an mit “Mother Mary” von Far. Hier das passende Video dazu: YouTube Preview Image

Die komplette Setlist nun hier:

  • Mother Mary
  • Superhero
  • We had a deal
  • Disco Manifesto
  • Living Small (mein zweiter Favorit)
  • I can’t read yr mind
  • Are you sure -> Purple Rain (Prince/TAFKAP)
  • 15000
  • Yr Letter
  • Leper Song (mein persönlicher Favorit am Abend)
  • Hostage
  • Lukewarm
  • Not about a girl or a place
  • As much to myself -> Smile
  • Bitte ein Kuss
  • So long

Das wohl packendstes Lied meines Erachtens war “Livin small” – die Geschichte um eine Frau aus Linz, die ihren eigenen kleinen, verträumten Laden nach dem Genuss von Jonahs Liedern eröffnete, passte perfekt um den Text und die Idee des Liedes.

Nicht viele, wie zum Beispiel Katrin, hatten bisher das Glück, das Lied “Leper Song” live zu hören. Umso mehr freute ich mich, als Steffen von Pull A Star Trip sich an das Keyboard stellte und die beiden den Song zum Besten gaben. Mein Gänsehautlied des Abends.

Wie immer war es eine Freude ihm beim Singen und Erzählen zuzusehen. Die Tatsache, dass jedes Konzert von ihm doch immer wieder einzigartig ist, trägt dazu bei, dass nicht nur ich, sondern auch viele andere wieder und wieder zu ihm auf die Konzerte gehen. Und immer wieder belohnt werden.

Wie der Auftritt begann, so endete er auch: Jonah, ohne Mikro und das Lied “So long” – einen besseren Schluss eines Konzertes gibt es wohl nicht. Bye Bye. Bis zum nächsten Mal!

Links:
Pull A Star Trip
Jonah Matranga

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