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Konzerte, Baby!

Mai 26th, 2008 · 7 Comments · Konzerte Twittern!

Liebes Blog,

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber bedingt durch Elternbesuch und allgemeinem Kram kam ich in letzter Zeit nicht dazu, dir zu schreiben. Damit du aber auf dem neuesten Stand bleibst, hier nun eine kurze Zusammenfassung der letzten Konzerte. Waren ja doch so einige.

Also, wo fange ich an? Vielleicht mit dem wohl beeindruckendsten Konzert, nämlich Explosions in the Sky am Mittwoch in der Kulturkirche in Köln-Nippes. Leider kam ich etwas zu spät an und sah und hörte nur noch die letzten Lieder der Einmann-Vorband Eluvium. Wie kann ich den Sound am besten beschreiben? Eine Mischung aus Ambient, Elektronik und Keyboard – zusammengewürfelt, gemischt und gelooped. Nicht ganz so mein Ding, aber dennoch interessant. Vielleicht noch kurz etwas zu der Lokation. Ich muss schon sagen, dass die Kulturkirche mich sehr beindruckt hat. Wohl eine der passendsten Orte für solch eine Band.

Dann traten EITS die Bühne und alles war still. Mucksmäuschenstill. Voller Erwartung. Als sie dann ihr Set begannen, spürte man sprichwörtlich die Töne in alle Ecken und Kanten der Kirche fliegen. Ohne Worte. Die Musik lässt einen nicht mehr los, um einen dann im nächsten Moment wieder völlig frei zu lassen. Schwierig zu beschreiben, aber gut zu erleben. So also der Mittwoch.

Am Donnerstag fuhren wir dann in das AZ Aachen um Amanda Rogers zu sehen. Entspannte Stimmung vor dem AZ und auch später dann drinnen. Gefiel mir, dieser Punkrockschuppen. Leider etwas eng und stickig, was dann Amanda später auch bemängelte. Doc Flunder, ein lokaler Liedermacher Schrägstrich Liedercoverer, gab ein paar Songs zum Besten und danach spielten For the Day. Eine lokale Emoaltherrenrockband aus Aachen. Viel zu laut – weil Lokalbonus, langweilig und lang(e) spielend.

Manchmal frage ich mich, wieso ich mir eine Band oder Künstlerin immer und immer wieder anschaue. Weil ich ihre Lieder einfach wunderschön finde? Sie womöglich auch? Weil ich vielleicht immer wieder ihre alten und auch neuen Lieder hören möchte? Oder weil, wie an diesem Abend, Amanda Rogers dieses Mal in Bandbegleitung in Form der Band The Sketchy Indians auf die Bühne kommen sollte. Zu Beginn spielte sie noch ein paar Lieder solo um dann aber die restlichen Lieder im Kollektiv zu spielen. Wunderschön und passend die Begleitung, nie zu sehr dominant, nie zu sehr im Hintergrund. Manchmal setzten sie nur Akzente, manchmal stimmte der Einsatz perfekt und gab manchen Liedern eine völlig neue Seite. Genug beschrieben. Leider mussten wir auch alsbald fahren und verpassten somit Amandas versprochene Akustikperformance, da sie aufgrund der schlechten Luft keine weiteren Zugaben im Klub geben wollte. Schade. Hätte ich nur zu gern gesehen.

Nun also zum Freitag. Zusammen mit Bianca ging es in die blaue Muschel, sprich das Blue Shell, um unter anderem die Sodapop Diaries zu sehen. Als erste Band spielten Cargo City aus Frankfurt, das Projekt um den Singer / Songwriter Simon Konrad. Wunderschöne Melodien und Texte im Popkosmos. Sehr interessant auch, dass die Beats vom digitalen Ipodband kamen und als Percussion auf eine Box, sitzend, geschlagen wurde. Darauf folgend spielten zu meiner Verwunderung die Sodapop Diaries. Ich dachte eigentlich, dass sie als letzte Band spielen sollten – dem war aber nicht so. Irgendetwas fehlte mir dieses Mal. Vielleicht die Wohnzimmeratmosphäre damals im Beatz und Kekse in Wuppertal. Der Sound war nur mittelmäßig, sodass man zum Beispiel die Stimme von Micha Walmsey kaum hören konnte. Das Wohlgefühl im Ohr und Bauch kam dieses Mal leider nicht vollkommen rüber. Beim nächsten Mal dann. Dann, wenn ihre neue EP erscheint vielleicht. Ich freu mich schon. Als letzte Band spielte dann Sister Love aus Köln. Elektro-Pop mit Schlagzeug und Gitarre. Nicht ganz unser Ding und so gingen wir dann auch kurz vor 24 Uhr, fast pünktlich um noch in Marens Geburtstag reinzufeiern.

So, das war’s dann auch wieder. Ich gelobe Besserung und verbleibe mit lieben Grüßen,
Dein Marko

Links:
Eluvium
Explosions in the Sky
Doc Flunder
For the Day
Amanda Rogers
Cargo City
The Sodapop Diaries
Sister Love

Tags: ····

7 Comments so far ↓

  • Micha

    Hallo Marko.
    Danke für das erneute Review. Wieso hast du denn vor Ort nichts gesagt? ;)
    Stimung war in der tat etwas seltsam… ich hab’s auf Köln geschoben. ha ha.

    Auf der mypsace Seite stehen jetzt die Songs der EP bereit. Album folgt im Herbst. Stay tuned.Micha.

  • Marko

    Hi Micha!
    Gesagt wegen des Reviews oder an dem Abend?

    Du findest doch eh immer alle Beiträge, die man schreibt, von daher ;)
    Und an dem Abend war mir das irgendwie zu blöd… du kennst mich ja gar nicht und dann zu dir zu gehen: Ach ja, Hi, ich bin’s der Marko. Der, der immer Reviews über euch schreibt. Nee, lass mal :D

    Songs werden angehört, juchhu!
    Und hiermit möchte ich auch gern offiziell in den Mail-Verteiler aufgenommen werden… marko@onelastsong.de

    Danke und schöne Grüße!

  • Micha

    Was für ein Mailverteiler? ;)

  • Marko

    Meintet ihr nicht was davon, dass man sich bei euch melden sollte, wenn man mehr über Platte und Konzerte etc. erfahren will? Oder irre ich mich.. anscheinend.

  • Micha

    Achso, ich hatte nur gesagt, dass man seine Email-Adresse da lassen kann und dann melden wir uns.
    Käme aber aufs gleiche raus ;)

  • micha

    so.
    die EP ist da. 5 euro. kannste überweisen und ich schick sie dann los.
    mal an threeminpoetry@hotmail.com
    merci.micha.

  • Fall of Efrafa w/ Morne, finisterre & decleyre, AZ Aachen, Aachen, 27.08.2009

    [...] ich die Lokation noch etwas kleiner beim Amanda Rogers Konzert in Erinnerung, so fand das Konzert in einem neu ausgebauten, viel größerem Raum statt. An diesem [...]

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