Katrin lud mich auf dieses Konzert in der Kölner Fiffi Bar ein. Ich kannte diese Künstlerin vorher nicht und dieser Abend schien mir eine willkommene Abwechslung zum Kölner Karnvelstreiben zu sein. Also, auf dahin.
Als Vorband spielten 2/4 von Voltaire aus Bonn Köln ein paar Unplugged-Lieder. Ganz nett, ja. Blieben aber nicht weiter im Ohr hängen.
Nun aber zu Kaki King aus New York. Wie gesagt, sie war mir vorher kein Begriff, liest man sich aber bei Wikipedia ihre Biografie durch und schaut sich zudem noch ein Video bei Youtube an, ertappt man sich nur dabei, wie die Kinnlade nach unten fährt und Mensch aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Aber seht selbst:
Wikipedia schreibt zu ihrem Stil:
So benutzt sie beispielsweise den Korpus der Gitarre als Trommel und verwendet Pop- und Slap–Techniken. Des Weiteren benutzt sie oft dissonante Akkorde und komplexe Soli in ihren Songs.
Leider war die Fiffi Bar brechend voll und der Ort der Bühne gänzlich unpassend gewählt. Direkt neben dem Eingang, so dass alle reinkommenden Leute an den schon stehenden Menschen vorbei mussten. Noch dazu kam, dass ich relativ weit hinten stand und somit kaum etwas sah. Gerade bei solch einer Künstlerin, bei der es fast mehr auf die Performance und das “Wie” dahinter ankommt, wünschte ich mir doch einen Monitor oder eine erhöhte Bühne. Kein Augenkonzert also, sondern ein Kopfkonzert. Jetzt müsste ja eigentlich das Review kommen, aber ich war durch die Umstände so genervt, dass ich dieses Konzert nicht genießen konnte.
Von daher ist hier Schluss. Somit dient dieser Beitrag mehr als Werbung und nicht als Content. Darf auch mal sein.


Schade. Beschreib doch einfach, was sich so in deinem Kopfkino abgespielt hat.
Hallo, wie du ja schon erkannt hast ist die Frau King eigentlich einige Nummern zu groß für die kleine Fiffi-Bar in der ja auch eigentlich gar keine Konzerte stattfinden. Es war ein Freundschaftsdienst von Ihr spontan ein Konzert bei uns zu geben und eigentlich war das für Ihre Freunde gedacht. Die Fiffi-Crew hat dann noch spontan eine kleine Bühne gebaut und hat sich rießig auf ihren Stargast gefreut. Glücklicherweise durften auch noch ein Paar andere Leute in den Genuss dieses hervorragenden Konzertes kommen und mussten dafür noch nicht einmal tief in die Tasche greifen. Eigentlich wurde dass auch von allen Gästen geschätzt. Nächstes Mal solltest du aber ins Palladium gehen, oder so…