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Múm, Gebäude 9, Köln, 1.12.2007

Dezember 2nd, 2007 · 3 Comments · Konzerte Twittern!

Passend zum Vorabend des 1. Advents stellte ich mich auf ein ruhiges Konzert voller Seeligkeit, Träumerei und Genießen ein. Aber dieser isländische Abend sollte sich ganz anders entwickeln.

Die erste Vorband habe ich leider verpasst, sie spielten gerade ihr letztes Lied – klang sehr jazzig. Danach sollten Seabear auftreten. Im Vorfeld hörte ich mir ein paar Sachen von ihnen bei Myspace an und war sehr gespannt auf diese isländische Indierock-Band mit Folkelementen. Sie sollten mich nicht enttäuschen. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie zwischen Euphorie und Melancholie ankämpften. Zwischenzeitlich waren 7-8 bis sehr viele Menschen auf der Bühne und gesellten sich zu dem Reigen aus allen möglichen Instrumenten und Spaß ein. Ja, Spaß war es wirklich den Musikern zuzuschauen. Wie sie da mit Frohmut tanzen, ja tanzen.

Danach traten mit freudiger Erwartung des Publikums Múm endlich auf. Was sie darboten war Freude und Genuss pur: Ob nun mit einem großen Aufgebot an Mundharmonikas oder ein Blockflötentrio, egal. Hauptsache es klingt, springt und singt. Das Publikum war begeistert und die Band auch – was will man mehr!

Ich würde sagen: 3:1 Sieg für die Euphorie nach grandioser Verlängerung. Ein weiteres schönes Review könnt ihr hier bei Laurent lesen.

Links:
Seabear @ Myspace
Múm @ Myspace

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3 Comments so far ↓

  • xdevx

    Bedankt für den Pingback! :) …sehr geiles Konzert, auf jeden Fall! Außer, dass ich mit Sachen à la Seabear, Beirut und Konsorten aber nun mal rein gar nichts anfangen kann! múm waren fett, ja FETT, das hätte ich im Vorfeld nämlich nicht erwartet. Habe mich auch auf fröhlich-heiteres Geklimper eingestellt, als dann aber die fiesen Bässe und die Breakbeats dazu kamen, ging mir das Herz auf! :)

  • Marko

    Du sprichst mir aus der Seele.
    Das Gröhlen und Pfeifen im Publikum sprach Bände als sie anfingen zu grooven :)

  • múm @ Gebäude 9, Köln « xdevx - in der alternative liegt die möglichkeit

    [...] Ein weiteres Review gibt’s bei onelastsong.de! [...]

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