Gestern im Gebäude 9: Gravenhurst aus Bristol und Yeasayer aus New York als Vorband also. Was war das denn bitteschön? Welch geniale Band mit polyphonem Gesang, elektrisierend mit ihrer Mischung aus Folk und Alternative-Rock. Obwohl der Sänger mir ein wenig zu sehr rumgezappelt hat. Der Musikexpress hat einen sehr schönen Bericht über sie verfasst. Und ja, wir werden uns wiedersehen, definitiv. Teilweise ernteten sie sogar mehr Applaus als Gravenhurst, nicht schlecht.
Musik für Novemberabende am Fenster
Das erste Mal sah ich diese Band als Vorgruppe von Belle & Sebastian im E-Werk und seit dem gingen sie mir nicht mehr aus dem Ohr. Da sie zudem auch noch den Soundtrack zum Film “Ein Freund von mir” machten, war der Konzertbesuch somit zwingend. Die Stimmen nach dem Konzert gingen ein wenig auseinander: Von Sachen wie “Kein Rhytmus, keine Melodie, kein Gesang” war zu lesen. Nun, ich muss zugeben, anfangs dachte ich das auch. Der Anfang war ein wenig schleppend, so richtig warm wurden sie erst bei “Down River”. Herrlich, diese Ausbrüche, wenige Minuten voller Energie und Kraft. Um dann gleich wieder in das andere Extrem der Ruhe zurückzukehren. Gerade auf diese ruhigen Lieder habe ich mich gefreut, jedoch haben mir gestern Abend die lauten Momente besser gefallen. Die Zugaben, drei Lieder solo vom Sänger Nick Talbot mit seiner warmen Stimme vorgetragen, waren erste Sahne und ein guter Abschluss.
Sehr solider Auftritt würde ich sagen, nicht sonderlich super, aber auch nicht extrem schlecht. Gutes Mittelmaß!

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