Die Kopfschmerzen wurden erträglicher und so fuhren Katrin und ich nach Wuppertal ins Beatz und Kekse. Dieses Mal gibt es leider keine Fotos, deshalb eine kleine Locationbeschreibung: Man kam sich vor wie in einem Wohnzimmer, bunte Tapeten, Sofas und in einer Ecke war die Bühne. Der Eintritt war frei; ich vermute mal, da der Sänger von The Sodapop Diaries aus Wuppertal kommt und sozusagen ein Heimspiel hatte. Einen Klingelbeutel gab es stattdessen und so konnte jeder einen kleinen Obulus abgeben. Sehr fein!
Leider kamen wir ein bisschen zu spät und sahen somit nur noch ein paar Lieder der Vorband “Enno Bunger”. Lupenreiner Singer/Songwriter-Pop mit E-Piano, sehr witzig und sympathisch.
Wer fühlen will, muss hören
Danach traten The Sodapop Diaries auf. Im Gegensatz zum gestrigen Auftritt war der Sound dieses Mal um Längen besser. Und das ganz ohne PA und Tonmischer. Nach einem Einstimmungsschnaps ging es dann auch schon los. Wieder schaffte die Band es, mir Gänsehaut und ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Seifenblasen flogen durch den Raum und alle Zuschauer schienen sichtlich begeistert und zufrieden. Perfekt für einen Sonntag Abend.
Da es die Band in dieser Besetzung noch nicht lange gibt, war auch schon nach sieben Liedern Schluss. Nicht weiter schlimm, da das Publikum sich dann eine Zugabe aus dem 7-Lieder-Repertoire aussuchen konnte. Zum Schluss ist zu sagen, dass diese äußerst sympathische Band die Chance darauf hat, zu meinen Lieblingslivebands zu avoncieren. Bleibt nur auf die doch hoffentlich bald erscheinende CD zu warten.
Vielen Dank für diesen schönen Abend!

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